Schon wieder in Neuseeland!

Wie die Zeit vergeht!!Kaum an ein neues Klima gewoehnt mussten wir auch schon wieder unseren Rueckweg nach Auckland antreten. Aber wir haben ja noch ganz viele Fotos, Erinnerungen und ach ja, unsere schwarz-braun gebrannten Koerper :-P !

Das mit dem Klima war am Anfang nicht ganz so leicht. In Deutschland startet ihr so langsam in den Fruehling und in Neuseeland wirds immer kuehler fuer den Herbst, doch auf den Cook Islands herrschen tropische Zustaende. Natuerlich haben wir im Flieger dorthin leicht gefroestelt, den Klimaanlagen werden hier scheinbar grundsaetzlich viel zu kalt oder ueberhaupt nicht benutzt.Naja, in diesem Fall waren es ja nur gefuehlte minus 10 Grad! Als wir dann aber aus der Maschiene ausgesiegen sind traf uns gleich der Schlag! “Wow, fuehlst du die Hitze vom Motor”, “Nein, ich glaubdas ist hier ueberall so heiss…” Wir standen mitten in der Nacht von Freitag auf Samstag in einem offenen Flughafengebaeude in dem 300 Ventilatoren darum kaempften den Touristen nicht gleich einen Herzinfakt zu verschaffen, was aber eindeutig nicht meoglich war weil selbst um diese Zeit es mega heiss war und eine Luftfeuchtigkeit von 100 Prozent herrschte, da es zu allem Ueberfluss natuerlich regnen musste. Wir haben es dann aber doch noch bis zur Passkontrolle, Gepaeckband und unserem Abholservice geschafft und sassen immernoch geschockt und schlimmer in einem total kaputten Bus! Die Sitze dieses Transporters (ungefaher so gross wie ein guter VW-Bus) wurden ausgebaut und stattdessen sassen wir auf zwei losen Baenken die der Fenster entlang hingestellt wurden sodass selbst ich nicht gerade sitzen konnte um mir nicht den Kopf zu stossen. Lisa plagte derweil ein anderes Problem was da hiess: Wie falle ich nicht aus dem Loch, wo anstelle der schwarzen Plastiktuete mal ein Fenster gewesen ist?!

Immerhin sind wir angekommen und die Spannung auf unser Zimmer liess uns nach einer kurzen Fahrt, diese auch gleich wieder vergessen, es kam naemlich noch schlimmer! Von den Decken tropfte es und unser Zimmer stellte sich als Sauna herraus. Mit einem Ventilator ausgestattet, der aber viel zu hoch hing um iwas ausrichten zu koennen blieb uns nichts anderes ueber als mit moeglichst wenig Klamotten in die Betten zu huepfen und ersteinmal zu lachen! Ja so war der erste Eindruck von Rarotonga und iwie hatten wir uns das schon etwas anders vorgestellt!

Gluecklicherweise sah am naechsten Tag alles ganz anders aus. Nach einer klebrigen Nacht fingen wir an das Haus und den dazugehoerigen Strand zu erkunden von dem uns nur der leere Pool und ganz viel Sand trennte. Die Decken hoerten auf zu Tropfen denn die liebe Sonne bescherrte uns einen wunderschoenen Tag! Vom Hunger getrieben hiess es aber nicht gleich rein ins Wasser sondern erstmal in die Stadt, wo zu unserem Glueck auch noch Markt war sodass wir unseren Urlaub mit einer gekuelten Coconut und zwei Strohhalmen feierten. Solangsam fingen wir an, das Insulanerleben zu aktzeptieren und konnten dann doch sehr munter den lieben langen Tag, lesend am Strand ausklingen lassen!

Unsere naechsten Tage haben sich ziemlich so gestalten lassen, wie ich es bei meinem letzten Blogeintrag hervorgesagt habe. Erstmal wurde der Hauseingene Strand bis zum ergoetzen ausgenutzt. Viel lesen, ab und an ins Wasser gehuepft und in der Haengematte rumgebaumelt bis einem schlecht war. Aber dann mussten wir ja auch mal den rest der Insel erobern und so ging es an einem Tag an den Aroa Beach, wo wir uns nicht nur Schnorchelsachen gemietet sondern auch zwei Liegen vom dem Hotel nebenan gekrallt haben. In dieser Lagune waren tausende von Fischen und viele bunte Korallen. Ich hab mich gefuehlt als schwimme ich in einem Auquarium und war einfach nur hin und weg! Die Fischies waren alle sooo bunt.. Mir war klar, ich bin wirklich im Paradies!

Einen Tag spaeter waren wir dann am Muri Beach. Vor diesem liegen noch weiter kleine Inseln, zu denen man rueberschwimmen oder laufen kann J Das war schon schoen, doch leider hatten die grauen Regenwolken beschlossen genau ueber uns ihr Wasser zu lassen, der Rest der Insel hat nix abbekommen. Na Bravo.. Es war aber trotzdem ein schoener Tag doch so langsam waren unsere ersten Buecher dahingeschmolzen und iwie musste mal was neues gestartet werden. Gut, dass dan schon Mittwoch war, wir von einem klimatisierten Bus abgeholt wurden und in eine winzige Maschiene von Air Rarotonga gestiegen sind um auf einer weiter der vielen Cook Islands zu kommen.

Unser Ziel war Aitutaiki! Unser Tagestrip wurde also erstmal mit dem 40 Minuetigen Rundflug gestartet um zu der anderen Insel zu kommen. An so ein kleines Flugzeug koennte ich mich auch privat gewoehnen. Nur eine Stewardess hat sich um die knapp 30 Passagiere gekuemmert und alles war ruhig und entspannt! Kaum gelandet gings auch schon einmal um die Insel rum mit einem Guide der uns viel ueber das Leben der Insulaner erzaehlt hat! Einmal rum dauerte nicht laenger als 30 Minuten und so gings auch schon schnell auf das Highlight des Tages zu: Boot fahren! Den ganzen restlichen Tag haben wir also in der Lagune von Aitutaki verbracht. Ein riesen Ding mit vielen kleinen Inseln auf denen wir hier und Halt gemacht haben um uns im Wasser zu erfrischen oder ein bisschen rumzulaufen und Muscheln zu suchen! Schnorcheln gings dann natuerlich auch wieder und nachdem wir wiedermal unglablich schoene Corallen, riesen Muscheln un Fische gesehen haben ging es hungrig  zurueck auf den Katamaran um frisches Obst, frischen Fisch und Bananen vom Grill zu bekommen. Es war koestlich und da wir seid Tagen nichts richtiges zwischen den Zaehnen hatten, ausser Brot und Haferflocken haben wir es uns gutgehen lassen. Kurz danach kamen wir auch schon wieder auf die naechsten Inselchen und haben uns von dem anstregenden Mahl gleich mal mit in der Sonneliegen und lesen entspannt! Es war wirklich so ein schoener Tag und wir haben mal wieder so viel gesehen sodass mal wieder garnicht alles erzaehlen kann! Am Nachmittag ging es dann zurueck nach Rarotonga in unser Hostel das sich als doch nicht so uebel herrausgestellt hat, da jetzt sogar der Pool sauber und voll war und wir uns auf den Liegen von den sonnenreichen eskapaden enstannen konnten. Dieser Tag war eindeutig das Highlight in unserem Urlaub sodass wir uns unsere letzten zwei Tage einfach nur weiter von der Insel bezaubern liessen. An unserem letzten Abend ging es naemlich noch auf eine Island Night, auf der uns mit Trommeln, heissen Rhythmen und unglaublich schnellen Hueftschwuengen der Kopfverdreht wurde. Eine Tanzgruppe gestattete uns so einen Eindruck in die Traditionen der Ureinwohner und es hat einfach nur Spass gemacht ihnen dabei zu zu sehen. Ich war schon hin und weg und ich will eigentlich garnicht wissen wie heiss den maennlichen Zuschauern war, als sie die leicht bekleideten Maedels mit iheren Coconut-Bikini-Tops gesehen haben!

Lisa hatte auch gleich zweimal das Glueck bei der Show aktiv mit zu machen. Das hat sie natuerlich unglaublich gefreut, so wie man sich bei solchen Dingen immer freut. Erst war sie Assistentin beim Kokusnuss zerschlagen und danach musste sie auch noch wie die Maedels ihre Hueften schwingen lassen. Bei der zweiten Aufgabe wurde aber so ziemlich das halbe Publikum involviert sodass sie sich dort zwischen den Massen ganz gut verstecken konnte… und ich? ich sass einfach nur grinsend da und war heilfroh an meinem Platz bleiben zu duerfen! Es war ein sehr schoener Abend und ich wuenschte ich koennte euch zeigen wie die getanzt haben, aber es scheint einfach UNMOEGLICH!

Es war also rundum ein wunderschoener Urlaub. Nach und nach hatten wir raus, wie wenig wir anziehen muessen damit wir Nachts nicht vor Hitze eingehen und auch unsere Schlafpositionen wurden ausgefeilt! Ein guter Tip, fuer all die, die ins Paradies wollen. Streckt alle viere von euch, bewegt euch am bisschen garnicht und packt euch Oropax in die Ohren weil spaetestens um 5 Uhr morgens ungefaehr 30 Haehne anfangen zu kraehen und bis Mittags nee eigentlich garnicht damit aufhoeren! Ich weiss nicht woher das sprichtwort kommt, die gackern wie die Huehner! Haehne sind tausendmal SCHLIMMER! Wer auch sonst?

Mit einem Blick auf den Karlender, nein sein wir ehrlich.. Ich zaehle die Tage auch im Kopf J Wird mir klar das der Heimflug immer naeher kommt, aber er ist eben noch nicht da uns so starten Lisa und ich nun erstmal mit einem kleinen Mietwagen ins Northland! Ich hab schliesslich nicht mehr viel Zeit!

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2 Antworten zu „Schon wieder in Neuseeland!“


  1. 1 Vray März 30, 2009 um 4:49 nachmittags

    hi
    schön von dir zu hören!
    der wuppertaler regen folgt uns eben überall hin!und dann werden auch nur wir nass:-)
    knutscha

  2. 2 laura März 30, 2009 um 6:34 nachmittags

    NEID pur! was du für ein glück hast, das klingt wirklich großartig!
    das klima erinnert mich an den regenwald – wir kamen auch an und lagen erstmal von der hitze geplättet eine stunde im bett und am besten nicht mal den kleinen finger bewegen!
    hier sollen die zaghaften temperaturen doch tatsächlich mal ein bisschen anhalten und ich stürz mich in die arbeit…
    am 8.4. bin ich noch in holland übrigens, aber am 10. auch schon wieder da – dann steigt die sause!!
    bis dahin, genieße es!


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